Selbst ernannte ‚Beschützer‘
werden als fragwürdige ‚Jäger‘ entlarvt:
Behauptetes ‚Opfer‘ verbittet
sich nachdrücklich weitere Kampagnen gegen Henning Pawel
Das nachfolgende Schreiben von Dr. D. an
die Herren Lorenz, in Erfurt, Hultenreich, in Berlin und Mäker,
in Hamburg spricht für sich und braucht kaum noch kommentiert
zu werden.
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Pinneberg,
06.01.2004
Sehr geehrter Herr Lorenz!
In jüngster Zeit ist mir
zu Ohren gekommen, dass ich Gegenstand einer von Ihnen mitinitiierten
Kampagne gegen den Erfurter Schriftsteller Henning Pawel gewesen bin.
Da ich Herrn Pawel seit Jugendzeit freundschaftlich verbunden bin,
werden Sie verstehen, dass mich der Sachverhalt mit starkem Interesse
erfüllt. Ich darf Sie aber darauf hinweisen, dass ich mittlerweile
über den gesamten Sachverhalt, der Herrn Pawel vorgeworfen wird,
detailliert informiert bin und mir dazu eine differenzierte Meinung
bilden konnte.
Leider war ich durch meine Tätigkeit
als Forschungsleiter eines großen Lebensmittelkonzerns derart
in Anspruch genommen, dass mir die gesamte Angelegenheit zu meinem
Leidwesen nicht rechtzeitig bekannt wurde.
Mit großer Verwunderung
erfüllt mich daher Ihre Behauptung u.a. in der Braunschweiger
Zeitung, dass Sie, Herr Lorenz, zu meinem, bzw. dem engsten Umfeld
meiner vier Angehörigen zählen. Des weiteren erklärten
Sie ebenfalls in der Braunschweiger Zeitung, dass meinen Angehörigen
und mir von Herrn Pawel schwer geschadet worden sei.
Bitte erklären Sie
mir doch, wann ich bzw. meine 4 Angehörigen überhaupt die
Ehre hatten, Ihre werte Bekanntschaft gemacht zu haben.
Im Übrigen möchte
ich hier in aller Form erklären, dass H. Pawel weder mir noch
meinen Angehörigen bei unserer Flucht in den Westen in irgend einer
Weise geschadet hätte. Ganz im Gegenteil ist es mir wichtig zu
erklären, dass Herr Pawel von der Planung meiner Flucht Kenntnis
hatte. Hätte er sich, so wie von Ihnen behauptet, verhalten, wäre
unsere Flucht eindeutig nicht gelungen.
Ich erwarte von Ihnen eine Stellungnahme
zu Ihren Behauptungen, die, wie wir beide sehr gut wissen, nicht der
Wahrheit entsprechen. Ich bin nicht bereit mich mit meinem Namen an
Aktivitäten dieser Art zu beteiligen.
Briefe gleichen Inhalts
gehen an die Herren Hultenreich, in Berlin und Mäker, in Hamburg
die ihre Behauptungen mitunterzeichneten, denen ich aber ebenfalls
niemals begegnet bin, geschweige denn zu deren engsten Umfeld zu zählen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Klaus D.
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